Religion und Politik – Quellen von Gewalt? Eine Gewissenserforschung

Einleitung

Weltweit hat sich die politische Großwetterlage verdüstert. Führende Politiker folgen offener denn je egoistisch-machtpolitischen Programmen. Für den Präsidenten der USA gilt „America first“, der Präsident der Türkei steckt Kritiker nach Belieben ins Gefängnis und Russland bricht ohne Wimpernzucken Menschen- und Völkerrecht. Die polnische, von den Brüdern Kaczyński gegründete PiS (Partei für „Recht und Gerechtigkeit“) führt ein autoritär aggressives Regime und die ungarische Fidesz („Ungarischer Bürgerbund“) propagiert unter Viktor Orbán einen „illiberalen“ Staat und agiert gegen muslimische Immigranten, die unter Todesgefahr aus Syrien flüchten. Matteo Salvini von der Lega Nord, seit 1. Juni 2018 Innenminister Italiens, lässt die italienischen Häfen für im Mittelmeer Gerettete schließen. Die Androhung und Ausübung von Gewalt hat in diesen Staaten ein Ausmaß erreicht, wie wir es seit 1990 nicht mehr für möglich hielten. Weiterlesen

Rivalität als Lebenselixier von Menschen und Religionen?

Über Werteverlust, Wertewandel und Gewalt

Der Ursprung der Gewalt und die Hoffnung auf deren Überwindung haben die Religionen  schon immer beschäftigt. Haben sie auch Antworten gefunden? Dieser Frage geht der Referent in Auseinandersetzung mit René Girard nach. Weiterlesen

Versuchung Fundamentalismus

Gemeinsames Weltethos als Ausweg?

Fundamentalismus ist ein typisches Antiprodukt der Moderne und in allen Religionen zu spüren. Kann das Konzept eines umfassenden Weltethos wenigstens ein Gegengift bieten, auch wenn es den Fundamentalismus nicht einfach ausrotten kann? Weiterlesen

„… und wie soll es weitergehen?“

Religionen als Hoffnungsstifter

Einleitung

Nichtchristliche Religionen in Deutschland: eine Schreckens- oder eine Hoffnungsvision? Religionen in einer säkularen Gesellschaft: haben sie noch eine Funktion? Globale Zusammenarbeit der Religionen zum Wohl der Menschheit: ist das Utopie oder eine überlebensnotwendige Unternehmung? Weiterlesen